Ihre Ansprechpartner: 

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Alexander Kaiser
0152 036 764 69
a.kaiser@lw-schmetterling.de

Schon als Kind spielte ich mit meinen Geschwistern „Unternehmer“. Das Entwickeln von Ideen, das Jonglieren mit Zahlen und Finanzen, das unternehmerische Denken liegt mir im Blut und ich habe viel Freude daran.

 

Bei meiner Berufswahl konnte ich Tätigkeiten in meinen Interessensgebieten ausführen – als Bankkaufmann und dann als Buchhalter. Dabei erfüllten mich die immer sehr positiven Kontakte mit Kunden ganz besonders.

 

Diese zweite Seite, das Gespür für Menschen und ihre Bedürfnisse, wurde ebenfalls schon im Kindesalter sichtbar. Meiner Großmutter und ihren Freundinnen erklärte ich die damals neu aufgekommenen Handys, was diese gerne nutzten. Später betreute ich meine inzwischen verstorbene Großtante in ihrer Demenz und bis heute meinen Großonkel. Dies erfüllt mich sehr und so entstand die Idee der Seniorenassistenz.

 

Schließlich kam der Entschluss, dieses Unternehmen zu gründen – Lebenswege Schmetterling. So kann ich nun alle meine Fähigkeiten und Vorlieben verbinden und sie beruflich in der Selbstständigkeit ausüben.

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Ulrike Lampl
0152 053 436 77
u.lampl@lw-schmetterling.de

Meine Berufung lag jahrelang in der Waldorfpädagogik – bis 2015 mein Leben vollkommen erschüttert wurde. Nach einer schweren Influenza, an der ich fast gestorben wäre, starb mein Lebensgefährte mit seiner Tochter durch einen Flugzeugabsturz. Nun war klar, dass sich etwas ändern würde.

 

Durch meinen eigenen Trauerprozess erlebte ich, dass ich anderen Menschen in ihrer Trauer helfen konnte und absolvierte eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin. Erst durch den Tod meiner Tante entdeckte ich die Berufung zur Bestatterin. Ein Stuttgarter Bestattungshaus, das mit einer für mich ganz besonderen Philosophie arbeitet, weckte mein Interesse. Am zweiten Tag meines Praktikums dort war für mich klar, dass ich als Bestatterin arbeiten möchte.

 

Lebenswege Schmetterling umfasst alles, was mir wichtig geworden ist – es ist mein Lebenswerk.

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Isabelle Hetzler
0152 051 333 96
i.hetzler@lw-schmetterling.de

Als Mutter von drei Töchtern erlebe ich einen sehr lebendigen und bunten Alltag.

 

Nach meinem Studium der Theologie, Mathematik und des Kulturmanagements widmete ich mich beruflich 16 Jahre lang der Mathematik. Parallel dazu arbeite ich seit  15 Jahren spirituell mit Frauen, beispielsweise als spirituelle Tanzlehrerin. Ich begleite diese Frauen auf ihrem individuellen Weg und weiß um die Sorgen und Nöte von Trauernden.

 

Vor zwei Jahren wurde mir dann klar, dass ich wieder mehr spirituell arbeiten möchte. Die Theologie sollte wieder mehr Raum in meinem Leben bekommen.

 

Ich lernte den Beruf der Bestatterin kennen und sofort spürte ich, dass dies ein Beruf ist, der mich mit meinem ganzen Wesen und Sein herausfordert und erfüllt. Echte Begegnungen mit Menschen erleben, sie in ihrem Schmerz und ihrer Trauer unterstützen und begleiten – danach habe ich Sehnsucht und freue mich deshalb über die Aufgaben, denen ich mich nun stellen darf.

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Peter Deger

Schon in jungen Jahren kam ich mit dem Thema Tod in Berührung. Mein Vater war nebenberuflich „Totengräber“, wie man damals noch sagte. Im Alter von sechs Jahren wurde ich Zeuge eines Unfalls, der dem Auto vor uns passierte. Darin saßen meine Oma, mein Onkel und zwei Cousins, die alle ums Leben kamen. Nur meine Patentante, die aus dem Auto geschleudert wurde, überlebte den Unfall mit schwersten Verletzungen.

 

In 30 Jahren Tätigkeit als leitender Angestellter durfte ich viele Menschen begleiten und auch in schwierigen Lagen unterstützen.

 

Meine krebskranke Mutter pflegte ich lange Zeit. Ich übernahm alles, was damit verbunden war: die täglichen Aufgaben, Therapien besprechen, Arzt- und Krankenhausbesuche sowie pflegerische Tätigkeiten. Diese Zeit prägte mich sehr.

 

Schließlich sammelte ich nebenberuflich umfassende Erfahrungen als Bestatter, was mir viel Freude bereitet.

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Marianne Eger
0151 466 861 28
m.eger@lw-schmetterling.de

Ich bin sehr dankbar für meine Familie und stolz auf meine drei erwachsenen Kinder. Sie auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen Flügel zu verleihen, ist mir eine große Freude.

 

Ich habe einen handwerklichen und einen kaufmännischen Beruf gelernt. Vor sechs Jahren habe ich beim Katholischen Bildungswerk die Ausbildung zur Sterbebegleiterin gemacht. Die Praxisstunden durfte ich im Hospiz am Dreifaltigkeitsberg verbringen. Seither helfe ich dort in meiner Freizeit mit. Es ist eine Aufgabe, die mich demütig macht. Alles, was man mit ganzem Herzen tut, ist inspirierend und erfüllend.

 

Ich hatte das große Glück, in der Vergangenheit mit dem wunderbaren Team von Lebenswege Schmetterling im Bestattungswesen zusammen arbeiten zu dürfen. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass ich ein Teil vom Gründungsteam sein darf.

 

Sehr gerne bringe ich meine Erfahrungen mit den Menschen aus dem Hospiz und allen damit verbundenen Aufgaben und Berührungspunkten mit in das junge Unternehmen ein. Ich freue mich sehr auf alle Begegnungen!

 

Zusätzlich bin ich bereits das vierte Jahr als Freie Rednerin tätig und begleite mit meinen Worten Trauerfeiern und auch Trauungen – Freud und Leid.

 

Wir sind alle vereint in unseren Unterschieden. Jeder ist ein Mosaikstein, der seinen Platz hat in unserer Welt. Kein Steinchen ist besser oder wichtiger als das Andere.

 

Was bedeutet der Schmetterling für mich?

Mit einem Schmetterling verbinde ich Leichtigkeit, Schönheit, Zartheit, Freude, Überraschung, Traurigkeit, Verwandlung und Inspiration.

Philosophie

Schon in der Antike galt der Schmetterling als Sinnbild für Wiedergeburt und Unsterblichkeit. Auch in der christlichen Darstellung wird der Schmetterling als Symbol für die Wiederauferstehung eingesetzt. Im spirituellen Sinne ist der Schmetterling ein Zeichen für die persönliche Transformation. Wir sehen ihn als ein Wesen, das durch verschiedene Stufen der Metamorphose geht, um sich frei und unbeschwert in die Lüfte und ins Licht erheben zu können.

 

Die Entwicklungsphasen des Schmetterlings vom Ei zur Raupe, dann zur Puppe und schließlich zum Schmetterling sind für uns das Sinnbild des Lebens.

Dieser Kreislauf endet niemals. So verstehen wir den Tod als die Geburt in ein neues Leben.

 

Die vier Lebensphasen „Alter, Sterben, Tod und Trauer“ sind wichtige Zeiten des Übergangs. Für solche Lebenstransformationen gibt es in unserer Gesellschaft nur wenig Raum.

 

Wir möchten Ihnen ermöglichen, diese Lebenswege in Würde zu gehen, ihnen Raum zu geben. Dies tun wir in Demut, Liebe und Warmherzigkeit.

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 Trauerbegleitung
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 Trauerbegleitung

Geschichte

Eines Samstagmorgens im Herbst 2019. Ulrike Lampl, seit einiger Zeit als Bestatterin tätig, und Alexander Kaiser sitzen beim Frühstück. Sie unterhalten sich über die Bekanntschaft mit einem von Mutter und Sohn gegründeten Bestattungshaus in Mecklenburg-Vorpommern.

 

„Das könnten wir doch auch machen“, war der schicksalsträchtige Satz von Ulrike Lampl. „Ja, das habe ich auch schon gedacht“, die Antwort des Sohnes, Alexander Kaiser. So wurde ein Prozess in Gang gebracht, dessen Dimensionen noch nicht ansatzweise erahnbar waren.

Schnell wurde klar, dass wir kein reines Bestattungshaus wollen. Es sollte sich um die Begleitung von Menschen in den „aus dem Leben der Gesellschaft gefallenen“ Lebensphasen Alter, Sterben, Tod und Trauer handeln.

 

Mit Hilfe eines Unternehmensberaters ging die Gründung gut voran. Dabei entwickelten wir uns immer weiter, was auch für unser Konzept Folgen hatte. Auch hier wurde uns immer klarer, dass wir ganz andere Impulse setzen, auf eher unkonventionelle Weise arbeiten möchten. Die Menschen verändern sich gerade in unserer Zeit, und damit deren Bedürfnisse. Diese Entwicklung möchten wir gerne aufgreifen und daran mitwirken.